Alles Geschehen im Kosmos, auf Erden und im Leben ist richtiger Wertung nur offen, wenn von der Ein- und Ganzheit der Natur ausgegangen wird.
Zwischen den Konstellationen der uns umgebenden Faktoren im Kosmos und den Vorgängen auf der Erde besteht meßbarer Zusammenhang. Diesem Verständnis ist die Ausarbeitung der Axiome dessen, was wir für richtig und wert befinden - unterstellt. Sie sollen der Präzisierung der Erkenntnis über Kosmos und Bios dienen.
Außerdem soll Distanz, Unterschied und Gefälle von Kosmobiologie zur Horoskopie von Rummel und Zeitung deutlich werden. Im Gegensatz zur letzteren Kategorie wird fatalistischer Aufassung entgegengetreten und im kosmischen Bewußtsein zur eigenverantwortlichen Lebensgestaltung aufgefordert.
Um dem Bedürfnis nach definierter Klarheit Rechnung zu tragen, wurden einige Begriffe im Original und ihrem Ursprung entsprechend dargestellt. Im einzelnen wie in der Gesamtheit werden die Axiome dazu beitragen, Interessenten sachgemäß über unser Wissensgebiet zu informieren.
Der Akademie dienen die Axiome als Arbeitsgrundlage. Um ihre Bedeutung und Funktion für die Praxis transparent zu machen, werden sie durch Angliederung eines laufenden Interpretationswerkes wo angezeigt konkretisiert und ergänzt. Die erforderliche Verfügbarkeit der Erkenntnisse aus unserer Arbeit ist damit gesichert und für die weitere Entwicklung bedingte Offenheit gewährleistet.
Der Mensch ist Teil des Kosmos!
Kosmos (kosmos) - im sprachlichen Ursprung für die Einrichtung des Weltalls im Sinne von Ordnung und Gesetz in jedem der einzelnen Begriffe - schließt die Menschheit (als Darstellung einer Ganzheit) mit ein. Wir wissen in der kosmischen Hierarchie das Sonnensystem als eine Ganzheit von Prinzipien, als eine Organisation von Archetypen und sehen in diesem Bilde den Menschen als identische Entsprechung oder ihn als des Kosmos kleineres Ganzes.
Die Licht- und Wärmestrahlung der Sonne - aus dem Kosmos kommend - ist für alles irdische Leben die physikalische und biologische Voraussetzung.
Astrologie ist die älteste Typologie der Menschheit und damit Lehre von den Erscheinungsformen körperlicher, geistiger sowie seelischer Beschaffenheit des Menschen, die in ihrer Dreiheit zueinander in wechselseitiger Beziehung stehen.
Dies ist die Folge kosmischer Prägung, die zum Zeitpunkt der Geburt durch das Energie-Umfeld der Erde am Menschen bewirkt wird und mathematisch fixierbar ist.
Horoskop, Kosmogramm oder auch das Geburtsbild ist das astronomische Meßbild unseres Standorts im kosmischen Raum und aus solcher Einsicht, folgerichtig und legitim, geo- bzw. homozentrisch (im Koordinatensystem der Ekliptik) berechnet.
Die Terminologie oder die Fachbegriffe - soweit sie sich auf die Prinzipien beziehen - entstammen der griechisch-römischen Mythologie.
Sonne, Mond und die Planeten sind mit anderen Faktoren des Kosmos Arbeits- und Deutungselemente eines Geburtsbildes. Sie stehen einzeln und in der Gesamtheit - ihrem kosmographischen Ort und den trigonometrischen Verhältnissen zueinander entsprechend - für eine zu interpretierende bzw. zu deutende Symbolik im Sinne eines Gestaltungsprinzips.
Ein Symbol ist mehrdeutig. Der Terminus Symbol gründet nach seiner Verwandtschaft in symbolon (symbolon), symballo (sym-ballo) und symballein (symballein) und steht in der Transskription oder Umschreibung für "Vieles in einem". Seine Information wird erschlossen im Erkennen des jeweiligen Ereignisbereiches.
Symbole zeigen Umrisse, Richtungen und Analogien auf, die der Berater in Anpassung an das Verständnis seines Klienten begrifflich faßbar auszudrücken versucht. Hier beginnt jener Bereich, der im Sinne einer Kunst Begabung, Talent, Vorstellungskraft, sowie Einfühlungsvermögen fordert und sich nur bedingt als lehrbar erweist.
Die Entwicklung und Fortschreibung des Wissens erfolgt empirisch, das heißt nach den Erfahrungen aus Beobachtung und Forschung. Die Interpretation des Geburtsbildes ist daher die Zuordnung aus der Erfahrung anhand der "Technischen Zeichnung: Geburtsbild" aus ähnlichen Vorgängen der Vergangenheit auf einen Vorgang der Gegenwart.
Die Prognose mittels gesammelter Erfahrung, deren Anwendung auf zuverlässigen mathematischen und physikalischen Grundlagen beruht, ist von der Propheterie - die auf keinen nachprüfbaren Fakten gründet - grundsätzlich zu unterscheiden.
Damit weist die Astrologie/Kosmobiologie ein Vorgehen auf, das auch von anderen Fach- und Wissens-Disziplinen praktiziert wird.
Eine Prognose muß auf ein bestimmtes Umfeld bzw. eine Umweltsituation bezogen sein. So soll die Prognose die unterschiedlichen Lebenssituationen und Entwicklungen eines Menschen berücksichtigen.
Das Geburtsbild ist nicht alleinige Basis der Voraussage einer wahrscheinlichen Entwicklung. Elternhaus, Erziehung, Bildung, soziale und politische, wie auch klimatische Verhältnisse sind von gleich prägender Bedeutung wie die wechselnden kosmischen Impulse im Lauf des Lebens.
Die exakte Voraussage künftiger Ereignisse ist daher als Regelfall nicht möglich.
Die Deutung oder auch Interpretation des Geburtsbildes ist Hilfsmittel und Weg zur Selbsterkenntnis und Findung von Begabung und schwächen des Menschen. Diese Erkenntnis kann von der Kindheit bis zum Alter Wegweiser sein für Erziehung, Bildung und Wirkungskreis. Damit ist der Schwerpunkt in der Diagnose erkennbar.
Der Mensch ist in der Individualität seiner Dreiheit einmalig und nicht wiederholbar. Darum wird die Interpretation des Geburtsbildes nur ein Teilbild menschlicher Anlagen darstellen, nicht aber sein Persönlichkeitsbild in allen Bereichen vermitteln können.
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